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Sind Sie gerne Exhibitionist?

Ich vermute, daß die meisten Personen auf diese Frage mit “Nein” antworten würden – vermutlich sogar mit einer mehr oder weniger offen gezeigten Entrüstung.

Sie wollen nicht, daß irgendjemand Fremdes Sie nackt sieht, oder?
Warum haben Sie dann die Petition gegen NacktGanzkörperscanner noch nicht unterzeichnet?
Holen Sie das besser schnell nach: Online-Petition gegen NacktGanzkörperscanner unterzeichnen

Sie fragen sich, um was es überhaupt geht?

Nach dem Attentatsversuch in Detroit fabulieren die verschiedensten 1984-Fetischisten Innenminister und andere Politiker darüber, sogenannte “Ganzkörperscanner” einzuführen. Bei dieser Art des scannens wird entweder durch Röntgen- oder Teraherzstrahlung der Körper gescannt, um so zu sehen, ob die gescannte Person etwas unter der Kleidung, aber über der Haut transportiert. Die Geräte erstellen auf Basis ihrer Strahlung ein Bild der Person, auf dem diese mehr oder weniger nackt dargestellt wird – daher auch die Bezeichnung “Nacktscanner” für diese Geräte.

Laut Sicherheitsexperten, die diese Geräte testen, wird zum Beispiel Metall oder Keramik dabei sehr gut erkannt – aber spätestens bei Gegenständen aus Plastik beginnt das Problem. Eine normale Plastiktüte zum Beispiel stellt das Gerät bereits vor ernste Herausforderungen. Der Sicherheitsgewinn ist daher – im Vergleich zu den Nachteilen – sehr gering.

In der EU wurde die Einführung dieser Geräte bereits 2008 und 2009 besprochen und noch im November 2009 abgelehnt. Auch unser Bundesinnenministerium hat noch im Oktober 2008 den Einsatz von NacktGanzkörperscannern rigoros ausgeschlossen – wohlbemerkt unter Schäuble. Dank des Attentatsversuches wird diese Debatte jetzt erneut angestoßen. Zufälle gibts…

Außerdem: Je mehr Technik zur Überwachung eingeführt wird, desto eher verlassen sich auch die zuständigen Sicherheitsleute darauf. Und desto weniger denken Sie selber nach. Und ich habe keine Lust darauf, daß mich das Sicherheitspersonal am Flughafen nackt sieht.

Weitere Links zu Ihrer Information:
- Einleitender Artikel zu Ganzkörperscannern (Wikipedia)
- Technik allein ist keine Lösung – Interview mit einem Wissenschaftler (Deutschlandfunk)
- Warum es Bedenken gegen Nacktscanner gibt (Sächsische Zeitung)
- Tagesschau-Meldung zum Nein der EU-Kommission gegen Ganzkörperscanner (Tagesschau)
- Neuer Vorstoß der EU-Innenminister für Ganzkörperscanner (Tagesschau)
- Erneute Beratung innerhalb der EU (Tagesschau)

Beachten Sie auch die weiterführenden Artikel auf Wikipedia oder bei der Tagesschau zu dem Thema.

Posted in Gesellschaft, Politik, Technologie.

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Twitter Updates for 2010-01-29

  • Wird es heute doch noch soweit tauen wie gestern, so daß die Schneeschaufel stehenbleiben kann? Ich hoffe… :-( #
  • @anicatha da schließe ich mich an – hier gibt es auch nur rein essbare Äpfel. Ob ich trotzdem noch den Buchstaben "i" nutzen darf? #

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Deutschland 2010

Wie sieht es denn aus in der Republik nach dem Jahreswechsel:

- Unsere Bundesregierung hält sich weiterhin mit konkreten Aussagen zu den geplanten Steuersenkungen zurück. Vermutlich erwarten uns die schlechten Nachrichten erst nach der Wahl – wie üblich wird das Wahlvolk im ungewissen gelassen und darf hinterher die bittere Pille schlucken. Warum wählen Sie eigentlich eine Partei, die Ihnen nichtmal sagt, wie sie Sie zu vertreten gedenkt?

- Die Krankenkassenbeiträge steigen – erneut. Wurde uns nicht der Gesundheitsfonds als Heilmittel gegen steigende Beiträge verkauft? Kann mir als einfachem Bürger eigentlich mal jemand erklären, wo die immer weiter steigenden Beiträge eigentlich bleiben, wo doch quasi zeitgleich die Leistungen immer weiter gekürzt und der Versicherte trotz steigender Beiträge auch noch immer mehr selbst zur Kasse gebeten wird?

- Die Bundesregierung hat ein paar kleine Bonbons verteilt – bisschen höheres Kindergeld zum Beispiel. Bin ich der einzige, der gespannt ist, was dafür im Gegenzug an Benachteiligungen für die Nicht-Besserverdienenden kommt?

- Deutschland ist immernoch an einem Krieg in Afghanistan beteiligt. Und es sollen noch mehr Truppen dorthinverlegt werden. Jaja, unsere Sicherheit wird auch am Hindukusch verteidigt…

- Weitere Maßnahmen zum Aufheben der Privatsphäre stehen am Start: Nacktscanner, nach einem (anscheinend gelegen gekommenden) versuchten Anschlag jetzt wieder in der Diskussion.

Und es ist erst Januar…

Posted in Alltag, Gedankenhäppchen, Politik.

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TypeRyder auf Deviantart.com

Heute ein Beitrag in eigener Sache:

Diejenigen, die bereits mein altes Blog kennen,wissen, daß ich ab und an gerne fotografiere. Nachdem ich bislang nicht die Zeit hatte, hier eine brauchbare Gallerie einzurichten, finden sich einige meiner Bilder jetzt auf deviantart.com:

TypeRyder auf deviantart.com

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich einen Augenblick Zeit nehmen und sich dort umsehen und freue mich auch über Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge!

Vielen Dank.

Posted in Photographie.

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Wahlergebnisse…

Angesichts der Wahlergebnisse aktuell nur eines vorweg:

Beschwert euch nicht bei mir – ICH habe den Sch**** nicht gewählt.

Posted in Politik.

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OptOutDay am 17. September!

Ihre Meldedaten, geschätzter Leser, sind ein offenes Gut, das von den Behörden gerne verbreitet wird. Ob GEZ, Parteien oder private Unternehmen – jeder, der möchte, kann gerne und jederzeit auf selbige zugreifen und so erfahren, wo Sie wohnen, welchen Familienstand Sie haben etc.

Das glauben Sie nicht? Leider, lieber Leser, ist das tatsächlich Realität. Noch.

Am 17. September ist OptOutDay – zeigen Sie den Behörden, was Sie von dieser “Datenoffenheit” halten und schieben Sie dem einen Riegel vor.

Hier gibt es weitere Informationen: 17. September – OptOutDay

Posted in Gesellschaft, Politik.

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Arbeit sichern – mit der CDU?

Ich bin heute beim Autofahren an einem Wahlplakat der CDU vorbeigekommen, das mich spontan zum Nachdenken brachte.

Auf dem Plakat stand “Arbeit sichern” – und mir gingen dazu einige Gedanken durch den Kopf.

Wie genau meint die CDU das wohl? Was steckt hinter dieser Aussage?

Vermutung eins: Die CDU bezieht sich auf das Thema Kündigungsschutz. Lange Zeit innerhalb der CDU umstritten ist die gängige Meinung der Kanzlerin aktuell (also VOR der Wahl, wo die Stimmen noch wichtig sind), das man am Kündigungsschutz nichts ändern wird.

Warten wir bis nach der Wahl ab – der Wunschkoalitionspartner in Form der gelben Spasspartei steht ja bereits Gewehr bei Fuß, um dieses Thema anzugreifen und sich für eine Lockerung bzw. Abschaffung des Kündigungsschutzes einzusetzen – ob uns dann wohl auch wieder ein “Komprosmiss” wie bei der Mehrwertsteuer seinerzeit erwartet?

Vermutung 2: Vielleicht spricht der Slogan ja auch auf die Ambitionen der CDU hin, die Zwangsarbeit wieder einzuführen. Kann es etwas schöneres für Arbeitgeber geben als billige Arbeitskräfte in Form von massenweise Ein-Euro-Jobbern? Sichere Arbeit für alle – denn jeder Empfänger von ALGII, der keinen Ausbeutungsjob annehmen will, wird in Zukunft nach den Plänen der CDU/CSU mit einem deutlich gekürzten Grundsatz auskommen müssen.

Da ALGII jetzt schon hinten und vorne zuwenig ist, kann man sich vorstellen, wie viele der Empfänger sich zwangsweise in Sklavenjobs begeben müssen, um halbwegs menschenähnlich existieren und leben zu können. Wieviele reguläre Arbeitskräfte durch eine flächendeckende Ausweitung von Ein-Euro-Jobs vernichtet werden, davon rede ich jetzt mal gar nicht. Auch eine Art “sicherer Arbeit” – aber zum Vorteil von wem?

Es ist ja nicht mehr so lang hin – am 27. September 2009 wählen gehen und Zustände wie oben vermeiden – bitte. Eine schwarz-gelbe Koalition macht Politik für eine Minderheit – aber ganz bestimmt keine gute Politik für die Mehrheit des Volkes. Wählen Sie richtig.

Posted in Gedankenhäppchen, Politik.

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Parteien vor der Wahl – die SPD kämpft mit Realitätsverlust und Identitätsproblemen

Gestern hatte mich der CDU-Artikel zu einem Eintrag inspiriert. Einen weiteren Artikel habe ich gestern noch gelesen, der mich ebenfalls dazu inspirierte, einen Beitrag dazu zu verfassen, was ich hiermit tun möchte – wie gestern angekündigt geht es um die SPD und ihre Positionierung in diesem Wahlkampf.

Neben vielen anderen Problemen, die die SPD in diesem Jahr bei ihrem Wahlkampf hat, kommen zwei weitere hinzu: Realitätsverlust und Identitätsprobleme.

Der Realtitätsverlust zeigt sich, wann immer man aktuell einen Politiker der SPD in einem Interview oder einem Artikel liest. Natürlich kann man als führender Kopf einer Partei nicht einfach so denselbigen hängen lassen und sich in sein Schicksal ergeben – aber etwas mehr Realitätsbewußtsein täte der SPD meiner Meinung nach momentan ganz gut – die aktuelle Verleugnung des – zu großen Teilen selbstverschuldeten – Schicksals, das die Umfragewerte gerade sagenhaft negativ sind, hilft sicherlich nicht dabei, Glaubwürdigkeit zurückzuerlangen.

Das eine dabei ist das Bild nach außen – aber auch nach innen gibt man sich nach wie vor so, als ob man eine stabile Mehrheit hinter sich hätte. Auf kritische Mails bekommt man – auch als Parteimitglied, auch als Ortsvereinsvorsitzender – nur inhaltsleere Worthülsen als Antwort, ohne das man sich überhaupt einmal konstruktiv mit der Mail beschäftigt hätte. Und das ist wohl kein Einzelfall, sondern aktuell gerade Taktik – Kopf in den Sand stecken und auf dem untergehenden Schiff Tango tanzen?

Das zweite Problem, das mir aufgefallen ist, ist ein Identitätsverlust und eine mangelnde klare Positionierung der SPD. Schauen wir uns die Wahlversprechen und -plakate an, dann fällt mir z. B. das Plakat bezüglich des Gesundheitssystems auf: Gesundheit soll bezahlbar bleiben.

Problem: Diese Kompetenz kann ich zumindest einer Frau Ulla Schmidt nicht mehr zugestehen. Diese Frau hat es wäbrend ihrer Zeit als Ministerin geschafft, daß die Beiträge weiter steigen und die Leistungen weiter abgebaut werden – und die Verwaltung der Krankenkassen mehr Geld frisst als je zuvor, da man es bei der Einführung des Gesundheitsfonds versäumt hat, die verschiedensten einzelnen Verwaltungen der einzelnen Krankenkassen zu verschlanken. Vor kurzer Zeit habe dazu Zahlen gehört, zu denen ich aktuell leider keinen Quellenbeleg mehr wiederfind (kann ich hoffentlich noch nachreichen): Bei 20 Euro, die der Arzt für eine Behandlung erhält, fallen 100 Euro Verwaltungsaufwand an, damit der Arzt dieses Geld bekommt. Der Verwaltungsapparat wird stets weiter aufgebläht, anstatt hier anzusetzen und die Verwaltung zu verschlanken, um Kosten zu sparen? Interessantes Konzept, das allerdings nicht zu sinkenden Beiträgen führt. Ganz unabhängig davon, daß trotz der Einführung des Gesundheitsfonds, der ja “alles besser” machen sollte, die Krankenkassen trotzdem schon wieder höhere Beiträge erheben wollen. So, Frau Schmid, wo also bitte sorgen Sie für ein bezahlbares Gesundheitssystem?

Schauen wir uns die Wahlwerbung genereller an: Die SPD hat sich breit aufgestellt und verschiedenste Themen besetzt – einige davon (ehemalige) Kernthemen, andere sind neu – eventuell als Verzweiflungstat?

Thema Soziale Gerechtigkeit + Arbeit: Eigentlich das Kernthema der SPD – hier hat man aber das Vertrauen, das die SPD wirklich noch für soziale Kompetenz und gesellschaftliche Gerechtigkeit steht, in den letzten Jahren mehr als verspielt – und viel an die Linken verloren, die das Thema mittlerweile besser und glaubwürdiger besetzen. Die Rache für Hartz IV, den “Mehrwertsteuerkompromiss” und weitere politische Entscheidungen, die die SPD (mit) auf den Weg gebracht hat, kommt jetzt – ihren Ruf als “Partei des einfachen Volkes” hat die SPD schon lange verspielt, seitdem man sich der “neuen Mitte” angedient und damit seine ursprüngliche Anhänger- und Wählerschar verraten und verkauft hat.

Thema Energiepolitik: Hier hat die SPD zwar in der Vergangenheit einiges getan, trotzdem ist dieses Thema eher bei den Grünen verankert – es ist unwahrscheinlich, das es hier viele Stimmengewinne gibt, den diejenigen, die erneuerbare Energien, Atomausstieg etc. favorisieren, währen (zumindest aktuell noch) das grüne Original.

Ganz generell muss sich die SPD fragen lassen: Ihr wart jetzt so viele Jahre als Regierungspartei aktiv – und was habt ihr erreicht? Die soziale Schere ist unter eurer Herrschaft deutlich weiter auseinandergegangen, die Situation am Arbeitsmarkt hat sich für den einfachen Arbeitgeber drastisch verschlechtert, das ehemalige soziale Netz hat sich unter Hartz IV gewandelt in den sicheren Weg zur relativen Armut, kombiniert mit einem immer weiter abnehmenden Mittelstand – und auf der anderen Seite scheffeln die Raubtierkapitalisten sich soviel in ihre Taschen wie nie zuvor, die Bürgerrechte wurden massiv untergraben und beschnitten etc.

Und warum glaubt ihr, liebe SPD, daß wir, die Wähler, euch ausgerechnet jetzt glauben sollen, daß ihr es besser machen würdet, nachdem ihr es jetzt knapp 12 Jahre lang (in wechselnder Besetzung) vergeigt habt?

Bleibt nur zu hoffen, daß der Wähler mittlerweile etwas resistenter gegen Wahlversprechen und Wahllügen geworden ist und sich am 27. September nicht einfach so aufs Kreuz legen läßt.

Für mich steht jedenfalls fest, daß die meisten Parteien in diesem Jahr defintiv nicht wählbar sind – leider. Gottseidank gibt es mittlerweile gute Alternativen für soziale Gerechtigkeit und auch für einen Erhalt der Bürgerrechte.

Klarmachen zum Ändern – am 27. September 2009.

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Parteien vor der Wahl – Die CDU glänzt mit Schweigen

Auf den Webseiten von Spiegel Online gibt es einen interessanten Artikel zum inhaltsleeren Wahlkampfauftritt der CDU.

Nach ihrer Kurzreise nach  Sylt, die von Ihnen und mir finanziert (sprich: auf Staatskosten) mit der Flugbereitschaft der Bundeswehr unternommen wurde,  um ihr Buch auf einer privaten Veranstaltung vorzustellen und danach wieder zurückzufliegen (Quelle: Kopp-Verlag) startet sie jetzt angeblich gut erholt in den Wahlkampf der CDU – und glänzt mit Schweigen und Inhaltslosigkeit.

Nach allen Seiten verteilt sie Lob und Zuneigung – und gibt sich damit aalglatt und nicht angreifbar. Fragen zu den Inhalten der CDU und zu den Zielen werden konsequent ignoriert, auch hält sich die CDU mit sonstigen Aussagen zu einem Programm oder einer Richtung nach der Wahl bewußt zurück.

Jetzt mal ehrlich: Damit hätten wir eine neue Stufe der Elfenbeinpolitik erreicht, oder? Das Politiker inhaltsleere Versprechungen abgeben und die Unwahrheit verbreiten, sind wir ja (leider) schon gewöhnt – aber das eine Partei absolut keine Informationen dazu preisgeben will, wie sie denn gedenkt, das Volk zu vertreten, das ist neu – und meiner Meinung nach unverschämt und beleidigend.

Wir erinnern uns daran, welche Aufgabe ein Politiker hat: Er soll, stellvertretend für die Mehrheit des Volkes, den Staat lenken und die Interessen der Wähler vertreten.

Der Politiker erhält die Legitimation für sein Tun und sein Amt in der Regierung durch die Stimmen des Volkes in Form der Wahl – also hat das Volk doch wohl ein Anrecht darauf zu erfahren, wofür sich der von ihm gewählte Volksvertreter nach der Wahl einsetzen will?

Wir stellen uns die gleiche Situation in einem Kaufhaus vor, in denen der Verkäufer Ihnen einen geschlossenen Karton ohne Inhaltsbeschreibung etc. hinstellt und sagt: So, jetzt kaufen Sie den Karton erstmal und dann können Sie schauen, was drin ist. Ein Umtauschrecht haben Sie natürlich nicht. Würden Sie den Karton kaufen?

Die CDU handelt aktuell genau auf diese Weise – sie verlangt von Ihnen, dass Sie den geschlossenen Karton kaufen und erst hinterher nachsehen, was Sie da überhaupt erworben haben – natürlich OHNE Umtauschrecht oder sonstige Rechte.

Am 27. September haben Sie Gelegenheit, den Politikern der CDU zu zeigen, was Sie von solchen Mogelpaketen halten – nutzen Sie sie!

Lesen Sie morgen: Parteien vor der Wahl – die SPD kämpft mit Realitätsverlust und Identitätsproblemen

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Frau Dr. Merkel argumentiert für Videoüberwachung

Wahlreden… eine schöne Gelegenheit für Politiker, Worthülsen zu produzieren. Gut, daß sie nicht immer ganz genau darauf achten, was sie da erzählen und auch schonmal das eine oder andere Minenfeld betreten – so z. B. Frau Merkel bei einer Wahlveranstaltung, bei der sie sich zur Videoüberwachung äußert:

(Merkel plädiert für totale Überwachung – Video von TrottelPolitik auf youtube.com)

Zum einen ist es bedenklich, wenn bei Maßnahmen zur Überwachung nach ihrem Willen nicht mehr diskutiert, sondern bedingungs- und diskussionslos umgesetzt wird – diese Haltung läßt mich einmal mehr am Demokratieverständniss von Frau Dr. Merkel zweifeln.

Zum anderen sollte man darauf achten, was sie unter anderem anführt für die Videoüberwachung: Parksünder und Bürgersteigrempler oder -beschmutzer als notwendiger Grund für Videoüberwachung – wo sind wir eigentlich!

Frau Dr. Merkel, ihre Aufgabe als Bundeskanzlerin ist es, in diesem Land eine Politik für das Volk zu leiten – ihre Aufgabe ist es NICHT, mithilfe ihrer Kollegen hier Zustände einzuführen, neben denen sich Orwells “1984″ wie ein paradisischer Zustand darstellt!

Und es gibt tatsächlich noch Bürger, die dabei Beifall klatschen…

Posted in Politik.

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