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Raubritterkapitalismus auf Kosten der Steuerzahler

Wir erinnern uns: Im Rahmen der aktuellen Wirtschaftskrise hat die Bundesregierung Milliarden unserer Gelder (aka Steuergelder) in die Hand genommen, um Wählerstimmen zu kaufen und den Bossen zu gefallen angeschlagenen Unternehmen unter die Arme zu greifen. Natürlich wie so oft, ohne sich dafür nennenswerte Gegenleistungen in Form von z. B. Beschäftigungsgarantieren oder ähnlichem geben zu lassen, aber das sich die Politker alle naselang von den Großunternehmen in diesem Land über den Tisch ziehen lassen, wissen wir ja schon länger. Man könnte natürlich darüber nachdenken, was den die Damen und Herren Politiker im Gegenzug dafür erhalten (siehe Parteispendenartikel).

Im Rahmen dieser großzügigen Hilfen wird die Neuverschuldung des Staates steigen – und zwar drastisch. Ebenso dürfen wir schon alle sehr gespannt sein, an welchen Stellen nach der Wahl Leistungen gestrichen oder reduziert werden (Sagen Sie später nicht, Sie hätten das nicht erwartet!).

Mitten in dieser Situation steht nun die “VW vs. Porsche”-Geschichte. Was die damit zu tun hat? Nun, die niedersächsische CDU-geführte Landesregierung unter Christian Wulff hat nichts besseres zu tun als billigend und zustimmend zuzusehen, wie VW unter Ausnutzung verschiedenster Steuertricks ca. eine Milliarde Euro (1.000.000.000,00 EURO) am Finanzamt vorbeimogelt, damit sich die Familien Porsche und Piech, denen durch den Kauf ca. drei Milliarden Euro zufließen, noch weiter bereichern können (Artikel dazu im Focus). Quasi als “Kleines Geschenk unter Freunden

Ist das nicht ein ganz wunderbares Beispiel dafür, welche Möglichkeiten für Leute geschaffen werden, die den Hals nicht voll genug kriegen können? Ein ganz wunderbares Beispiel für Raubritterkapitalismus, wie ich finde.

Die Ausnutzung dieser Steuerschlupflöcher kommt jeden einzelnen Steuerzahler teuer zu stehen – die Steuereinnahmen aus diesem Deal würden unserem Bundeshaushalt nämlich äußerst gut tun (auch wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein der Neuverschuldung wäre – aber immerhin!).

Ich hoffe, daß Sie jetzt ganz genau wissen, wen Sie bei der nächsten (Landtags)Wahl sicher nicht wählen werden.

Bald ist Wahl – Klarmachen zum Ändern!


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